Lancelot
Armstrong schreibt aus der Todeszelle:
“Manchmal sitze ich still auf der Kante meines
Bettes, hier in meiner Einzelhaftzelle, schaue
ringsherum um mich und auch nach oben von wo die
Einsamkeit und die dunkle Wolke der Verzweiflung
über mich kommt… Dann wieder erinnere ich mich
daran, was wichtiger ist und konzentriere mich
jeden Tag darauf was wir bekommen und getan
wird. Egal wie dunkel meine Tage und Nächte sein
mögen, egal wie sehr mein Gefängnis aus Stahl
und Stein mich von der Welt isoliert, einer
Welt,deren Lügen scharf sind wie Rasiermesser
und verletzend wie Stacheldraht. Und Egal wie
allein und hoffnungslos ich mich vielleicht
fühle, all dies verschwindet schnell, wenn meine
einsame Existenz kurz berührt wird von solchen
Menschen wie Dir, die so großzügig und voller
Mitgefühl mich berühren, mit dem Besten was
Menschlichkeit bedeuten kann.” |